Rumänien gehört im europäischen Vergleich von Deloitte weiterhin zu den Ländern mit relativ niedrigen Wohnimmobilienpreisen. Gleichzeitig verzeichnete das Land unter den untersuchten Märkten den stärksten jährlichen Preisanstieg. Der Property Index 2026 weist für das Jahr 2025 durchschnittlich 1.917 Euro je Quadratmeter aus, 14,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kennzahl beschreibt ein vergangenes Marktjahr und nicht den heutigen Angebotspreis einer bestimmten Wohnung.

Die Unterschiede zwischen den Städten sind erheblich. Für Cluj-Napoca nennt Deloitte 3.137 Euro je Quadratmeter, für Brașov 2.156 Euro und für Bukarest 2.026 Euro. Der Landesdurchschnitt ist deshalb kein guter Ersatz für eine lokale Bewertung. Die Untersuchung umfasst 25 Länder und 71 Städte. Auch ihre Durchschnittspreise dürfen nicht mit aktuellen Inseraten oder tatsächlich beurkundeten Kaufpreisen gleichgesetzt werden.

Für Käufer ist entscheidend, wie sich Kaufpreise zu Einkommen, Finanzierung und Nebenkosten verhalten. Deloitte verweist auf begrenztes Angebot, Genehmigungshürden, regulatorische Änderungen und steigende Baukosten. Wer zwischen Cluj-Napoca und Bukarest wählt, sollte die Preise des konkreten Projekts, den Baufortschritt, Kreditkonditionen und Erwerbsnebenkosten unabhängig prüfen. Ein günstiger Platz in einem europäischen Ranking garantiert noch keine erschwingliche Immobilie.


Quellen und Grenzen

Deloitte Romania ↗
Research release · 2026-10-12

The Romania Journal ↗
News report · 2026-10-12

Dies ist eine redaktionelle Analyse, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Definitionen und Beobachtungsdaten bleiben jeder Aussage zugeordnet.

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